Arten von Wolle und ihre Eigenschaften: Vikunja, Kaschmir, Merino und Mohär

Vikunja


Diese Art der Wolle ist selten und teuer. Der dünne Stoff schützt vor Kälte, Regen und Wind perfekt und erinnert an ein Wunder.  Aber es ist kein Wunder. Das Vikunja ist ein seltenes Tier, dessen Fell für den Schutz gegen schwierige Wetterbedingungen sorgt. Vikunjawolle kostet Geld, sonst könnte das Tier bei der größeren Wollherstellung  ganz verschwinden. Die Kleidungsstücke aus Vikunja wirken exklusiv und gehören nicht zur Fabrikproduktion. Pullover und Schale aus Vikunjawolle sind immer gefragt, sie beeindrucken durch ihre Schönheit und Wärme. 


Kaschmir


Dieser Stoff wird von Kaschmirziegen gewonnen. Dabei werden nur ihre Unterhaare verwendet. Der Stoff verfügt über einzigartige Eigenschaften und gehört zur Edelwolle, die Wärme, Leichtigkeit und Weichheit anbietet. Der richtige Kaschmir ist teuer. Man verwendet ihn bei der Herstellung von Mänteln, Pullovern, Mützen. Der Stoff besteht aus wärmendem Unterfell, aber seine Qualität ist sehr hoch, deshalb zeichnen die Kleidungsstücke aus Kaschmir durch die Langlebigkeit aus. Die Herkunft der Wolle ist sehr wichtig und der gute Kaschmir verkauft man in einem gewöhnlichen Geschäft nicht. Häufig bezeichnet man als Kaschmir gemischte Fasern, die von anderen Wolle-Tieren gewonnen wurden. Außerdem ist es üblich, Kaschmir mit synthetischen Fasern zu kombinieren.


Merino


Merinowolle wird von Merinoschafen gewonnen. Die Fasern sind sehr fein und dünn, aber langlebig und warm. Die Kleidungsstücke aus Merino beeindrucken durch ihre Langlebigkeit. Die Sachen aus diesem Stoff verlieren ihre Form lange Zeit nicht und halten Wärme perfekt. Diese Eigenschaft wird durch eine besondere Textur der gekräuselten Fasern bedingt, die winzige Lufttasche erzeugen. Die Kleidungsstücke aus Merino sind geruchsneutral und stinken nicht, auch wenn man darin den ganzen Tag schwitzt. Dieser Stoff ist auch für Allergiker gut geeignet, weil er hypoallergen ist.


Mohär


Mohär wird von Angoraziegen gewonnen. Ihre Haare sind sehr robust, deshalb verfügen sich die Fasern über die Langlebigkeit und Brandbeständigkeit. Die Textilien aus Mohär knittern nicht. Sie wärmen gut und wirken gemütlich, fusseln nicht, sind weich und angenehm im Griff. 


Die beste Wolle: mehr Wärme im Winter.


Merino- und Alpakawolle, sowie Kaschmir halten Wärme am besten. 


Aber Kaschmir wirkt fein und nicht für grausame Kälte geeignet. Kaschmir ist durch seine schöne Optik berühmt und beliebt. Aber als Wärmequelle kann er nur bei mittleren Wintertemperaturen verwendet werden. Mehr Wärme schenkt eine andere Art von Wolle. Es geht um Alpaka. Wenn Sie im Winter lange spazieren gehen, wählen Sie die Kleidungsstücke aus hochwertiger Alpaka- oder Merinowolle aus. Das ist eine praktische Lösung. Die Fasern von Alpaka- oder Merinowolle halten Wärme sehr lange. Dabei wirken diese Stoffe weich und schützen nicht nur vor Kälte, sondern auch vor Wind. 

 

Eigenschaften von Wolle. Echt oder gefälscht? 


Die Fälschung kann man beim Befühlen erkennen. Berühren Sie den Stoff. Wenn die Sache Kunstfasern enthält, lässt Ihre Berührung glänzende Spuren hinter. Die Naturwolle hat keine Spuren nach der Berührung, sondern kann Funken erzeugen. Einen Faden anzuzünden, ist die beste Methode zur Prüfung der Echtheit. Ein chemischer Geruch und ein geschmolzener Tropfen bestätigen, dass Sie mit einem Kunststoff zu tun haben. Wolle riecht beim Brennen wie ein natürlicher Stoff und schmelzt nicht.