Leinenstoff: Herstellung und Eigenschaften (Teil 1)

Der Leinenstoff und seine Verwendung wurden vor mehreren Jahrtausenden  erstmals erwähnt. Einige Geschichtsforscher stellten fest, dass sein Alter ca. 5000 Jahre beträgt. Die früheste Verwendung des Leinenstoffes wurde im Alten Ägypten entdeckt. Er gehörte zu teuren Stoffen, deshalb konnten sich nur die reichen Familien, Pharao-Familie und Hofleute Kleidung und Textilien aus Leinen leisten. Die Pharao-Mumien wurden auch in den Leinenstoff gewickelt. Die slawischen Völker machten sich mit dem Leinenstoff im 9. Jahrhundert bekannt. Dank den Eigenschaften der Leinenfasern waren die Kleidung und Textilien dünn und robust gleichzeitig. Man konnte ein Erzeugnis lange Zeit verwenden. Im Unterschied von anderen Ländern war Leinen bei den Slawen keinen Luxus. Die Kleidung aus Leinen trugen die Vertreter der verschiedenen sozialen Ständer. Der Unterschied lag in der Faserstärke, Nachbehandlung und in den Farben des Stoffes.  

Kaiserin Ekaterina II erlaubte Leinenfasern außerhalb des Staats auszuführen. Danach verwendete die meisten Webereien Europas nur die im Russischen Reich gewachsenen Fasern.


Pflanze, Wuchsbedingungen, Verbreitungsbezirke


Gemeiner Lein, der in der Industrie verwendet wird, kann verschieden sein. Er wird für die Saatzucht, Fasererzeugung oder Ölgewinnung in der Regel verwendet. Die Stoffe werden gerade aus Faserflachs produziert. Die Stiele, aus denen die Fasern erhalten werden, haben verschiedene Eigenschaften. Davon hängt die Qualität der Fäden. 

Leinen ist bei der Züchtung launisch. Es ist am besten, die Pflanze in den Nichtschwarzerde-Gebieten mit dem milden Klima zu züchten. Leinen stellt große Forderungen zu der Bodenzusammensetzung, den Mineraldüngern und dem Wetter. Die Niederschläge können die ganze Ernte beim Reifen verderben. Dabei kann man die Saaten bereits im frühen Frühling bei der Temperatur von  +4 bis zu -5°C sehen. Sie stehen den Frost bis -4°C über. Von den ersten Saaten und bis zur Leinenernte vergeht von 68 bis zu 84 Tagen. In Russland wird die Pflanze in verschiedenen Gebieten gezücht. Die Zuchtgebiete fassen Tausende Hektare um. Aber die Züchtung der Pflanze, deren Art den besten Rohstoff für die Produktion der dünnen Stoffe gibt, ist nicht verbreitet, deshalb kosten die Produkte daraus sehr teuer.  


Fasererzeugung und Faserbearbeitung 


Um qualitativ hochwertige und dünne Fasern zu erhalten, soll man die Ernte rechtzeitig einbringen. Je dünner der Rohstoff ist, desto besser ist Leinwand. Die Stiele sollen hellgelb sein, die Samenkapsel – grün. Leinen wird mit Wurzeln gesammelt und geweicht, damit die notwendigen Fasern von anderen Geweben getrennt werden. Leinen wird getrocknet und an die Produktion gesandt. Die weitere Bearbeitung ist der Bearbeitung gleich, die früher verwendet wurde. Leinen wird kardiert, verstreckt und gekämmt. Heute übernehmen die Maschinen diese Arbeit in der Fabrik.