Wie bügelt man Textilien aus Leinen?

Leinen zu bügeln, ist nicht einfach. Das wissen alle. Vielleicht sagten nur Ihre Eltern, dass Leinen etwas Besonderes ist. Textilien aus Leinen sind nicht pflegeleicht. Heute bietet man zu viele Kunststoffe und neue chemische Verbindungen auf allen Märkten der Welt an. Wir suchen nach Naturstoffen. Uns ziehen naturfreundliche Stoffe an. Wenn es um die Kleidung oder einen Wohnlook geht, sind wir bereit, Leinen-Textilien zu kaufen. Aber diese Entscheidung zu treffen, fällt uns schwer. Wir wissen nicht, wie man diese Textilien pflegen soll.


Wie bügelt man Leinen? Tatsächlich knittert natürliches Leinen sehr leicht. Das Schleudern in der Waschmaschine oder das Handschleudern kann das Bügeln schwer machen, deshalb lautet die erste Empfehlung wie folgt: schleudern Sie Leinen sehr vorsichtig und schonend, ohne es zu drehen. Mit der Hand schonend zu schleudern, ist am besten. Danach soll man den Stoff glatt gestrichen legen oder auf einer glatten Fläche ausbreiten. So kommen die Textilien wieder in Form. 

Wenn es um ein Kleidungsstück geht, ist es besser, die Sache auf einer waagerechten Fläche zu strecken. Dabei darf man Leinen in die Sonne nie legen. Die Textilien aus Leinen soll man im gut belüfteten Raum trocknen.  

Übertrocknen Sie Leinen nicht, sonst fällt es schwer, den Stoff zu bügeln. Eine Sache aus Leinen soll nass sein, wenn Sie mit dem Bügeln anfangen. Wenn die Textilien übertrocknet oder ganz trocken sind, bleiben sie knitterig. Und das Bügeleisen kann nicht helfen. In diesem Fall soll man Dampfbügeln ausprobieren. Wenn Sie kein Dampfbügeleisen haben, machen Sie die Sache mit Wasser etwas nass. 


Es empfiehlt sich, Leinen bei 200 Grad zu bügeln. Wenn der Stoff sehr grob ist, bügeln Sie ihn beiderseits. Machen Sie ihn auch feucht. 

Mit der Zeit wird Leinen nach mehreren Waschen und Bügeln weicher, zarter und angenehmer im Griff. Und es ist wichtig: das Bügeln geht leichter.